Frankenpost: Gefährliche Ziele

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Die Frankenpost berichten vom wankenden Bild des ehrbaren Kaufmanns. Während in den Krisenzeiten die Wirtschaft vieler Länder lahme, mausere sich Deutschland zum Musterknaben der EU. Finanzminister von Bund und Ländern dürfen sich aufgrund überragender Geschäfte der deutschen Unternehmen über neue Rekorde bei Steuereinnahmen freuen. Die Tugenden des ehrbaren Kaufmanns blieben jedoch auf der Strecke. Die Deutsche Bank und Thyssen-Krupp seien wegen schmutziger Geschäfte ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten und bereiten sich auf Bußgelder und Wiedergutmachungen in Milliardenhöhe vor. Das freie wirtschaften dürfe jedoch nicht dämonisiert werden. Gefährlich werde es nur, wenn Gewinnoptimierung als einziges unternehmerisches Ziel vergöttert werde.

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