Frankfurter Rundschau: Rainald Goetz neuer Roman – Die Party ist vorbei

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Der Frankfurter Rundschau beschäftigt sich mit Rainald Goetz´ Roman „Johann Holtrup“. „Johann Holtrop“ sei ein Zeit- und Gesellschaftsroman, der neue Maßstäbe für das Genre setze. Aufstieg und Fall von Tycoons und Topmanagern seien oft genug beschrieben worden. Johann Holtrop sei jedoch als Vorstandsvorsitzender des Medienkonzerns Assperg kein ehrbarer Kaufmann, sondern stehe für alles, was den Boom-Kapitalismus der Nuller Jahre heute so unausstehlich mache: Unersättliche Gier, Hohlheit, menschenverachtende Arroganz. Mit seiner hitzköpfigen Sprachgewalt, seinem kaltblütigen analytischem Furor und seinem spröden Witz habe Goetz sich eindrucksvoll in ein kaputtes System vergraben.

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