Hamburger Abendblatt: Ehrbarer Kaufmann zu Hamburg – Handelskammer-Präses: Deutschland ist handlungsunfähig

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Medienspiegel, Pressespiegel

Das Hamburger Abendblatt Online, Welt kompakt Hamburg, Bild Hamburg sowie eine Vielzahl norddeutscher Tageszeitungen berichten, dass Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer am Silvestertag in seiner Rede vor der „Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg“ (VEEK) das politische System in Deutschland als handlungsunfähig kritisiert habe. Entgegen der Tradition der Silvesterrede habe Melsheimer nicht den Senat angegriffen. Als oberster Vertreter der Hamburger Wirtschaft habe er vor rund 2200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur, unter ihnen Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), beanstandet, dass kleine, gut organisierte Interessensgruppen wirtschaftlich sinnvolle Projekte blockieren, und dies mit negativen Beispielen aus Hamburg belegt. Insbesondere die Vereinbarkeit von ökonomischen und ökologischen Interessen, beispielsweise im Projekt der Elbvertiefung, müsse von Parlamenten und nicht von Gerichten geregelt werden, so Melsheimer. Bezüglich der Elbvertiefung habe auch Christian Dyckerhoff, Vorsitzender der Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg, die Umweltorganisationen gebeten ihren Widerstand gegen das für Hamburgs Wirtschaft sehr wichtige Projekt aufzugeben. Die VEEK sei im Jahr 1517 als Interessenvertretung für Seehandel treibende Kaufleute gegründet worden. Im 19. Jahrhundert sei daraus die Handelskammer hervorgegangen.

Zum Artikel