Handelsjournal: Der gute Kaufmann

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Handelsjournal berichtet, dass sich die deutschen Händler dem Bild des ehrbaren Kaufmanns noch immer verpflichtet fühlen. Daniel Klink, Wirtschaftswissenschaftler und Berater, und der Soziologe Ralf Dahrendorf betonen, dass das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns jedoch in der Finanzkrise teilweise verloren ging und nicht nachhaltig gewirtschaftet wurde. Es sei an der Zeit, sich neu mit dem Bild des ehrbaren Kaufmanns auseinander zu setzen und Verantwortung zu übernehmen. Klink habe erforscht, dass es sich beim ehrbaren Kaufmann um ein vorrangig europäisches Leitbild handle, das in die Antike zurückreicht und später von venezianischen Handelskaufleuten geprägt wurde. Heute wie damals ginge es um den Grundwert Vertrauen. Für Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelverbands Deutschland, müssten Werte wie selbstverständliche Ehrlichkeit, eine Zuverlässigkeit im Handeln und eine Gradlinigkeit im Denken die Grundlage unseres Wirtschaftens sein. Somit tue die Wirtschaft den Menschen Gutes. Arnold Senf, Textilhändler in Thüringen und Präsident des Einzelhandelsverbandes Mitteldeutschland, ginge es darum, klare Ansagen zu machen und dabei zu bleiben. Heinrich Dunstmann, Inhaber eines Home- und Interior-Geschäfts, lege Wert auf Vorbildlichkeit, Engagement, Menschlichkeit, Gerechtigkeit sowie nachhaltiges Denken in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht.  Für Josef Liesner, Chef eines Münchner Einrichtungshauses, ginge es beim ehrbaren Kaufmann traditionell um lokale Präsenz und direkten Kontakt mit dem Kunden.

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