Buchpatenschaft

Anlässlich des bevorstehenden Jubiläumsjahres 2017 möchten wir mit Ihrer Unterstützung die Vorstandsprotokolle der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns digitalisieren lassen. Bei diesem Projekt kooperieren wir mit der Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv, dem Staatsarchiv Hamburg und der Gesellschaft der Bücherfreunde zu Hamburg e.V., denen wir für Ihre Unterstützung danken.

Wenn auch Sie uns hierbei unterstützen möchten, dann werden Sie Buchpate. Im Folgenden finden Sie die Protokolle und  Höhe der  Spenden für eine Patenübernahme. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Schmidt-Busse (wissenschaftliche Mitarbeiterin der VEEK) unter:

  040 / 36138-684   oder   antonia.schmidtbusse@veek-hamburg.de

 

 

1894 - 1933_Webseite_Pate gefunden

Protokoll 1894 – 1933

Vom Jahr 1894 bis 1933 durchlebten die Hamburger Kaufleute zwei Weltkriege. Kurz nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler löste das Kammergesetz von 1933 das Gesetz von 1919 ab. Größte organisatorische Veränderung bestand darin, dass nun nicht mehr die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns die Mitglieder der Kammer wählte, sondern der Senat diese sowie den Präses bestimmte. Es ist das letzte Protokoll vor der Umwandlung (1955) der VEEK in einen  eingetragenen Verein.

Archiv: Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv
Kosten: 100,- €
Pate: VEEK-Mitglied Thomas Struck

 

 

 

Protokoll 1869 – 1893 1869 - 1893_Webseite_Pate gefunden

In der Zeit  nach Gründung des Norddeutschen Bundes (1867) und der Reichsgründung (1871) wurde die Einheit Deutschlands vollzogen. Die Vereinheitlichung der Zölle, Maßeinheiten, Münzen und Gesetze prägten diese Zeit. 1880 wurde erstmalig ein Mitgliedsbeitrag in Höhe von 1 Mark vom Ehrbaren Kaufmann erhoben.

Archiv: Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv
Kosten: 150,- €
Pate: VEEK-Mitglied Holger Köhler

 

 

 

 

 

Protokoll 1850 – 1868 1850 - 1868_Webseite_Pate gefunden

1952 trat die bis heute gültige Verfassung Hamburgs in Kraft. Die deutsche Nationalbewegung bekam immer größeren Aufschwung. 1861 fand in Heidelberg der erste Deutsche Handelskammertag statt, bei welchem bereits über ein deutsches Handelsgesetzbuch nachgedacht wurde. 1867 trat Hamburg dem Norddeutschen Bund bei.

Archiv: Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv
Kosten: 210,- €
Pate: August Harms Stiftung

 

 

 

 

Protokoll 1823 – 1849 1823 - 1849_Webseite_Pate gefunden

Die Zeit der Industrialisierung ist angebrochen. Nach Abzug der französischen Truppen aus Hamburg fand Hamburgs Hafen rasch zu neuer Größe. Nach dem großen Brand im Mai 1842 begann der Wiederaufbau Hamburgs. Dank dem Ehrbaren Kaufmann Theodor Dill, dem späteren Präses der Commerzdeputation, blieb die neue Börse (eingeweiht am 02.12.1841) am Adolphsplatz nahezu unversehrt. 1849 wurden erstmalig Juden zur Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zugelassen.

Archiv: Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv
Kosten: 220,- €
Pate gefunden!

 

 

 

 

Protokoll 1788 – 1823 1788 - 1823_Webseite_Pate gefunden

Mit Beginn des Ersten Koalitionskrieges gegen Frankreich (1792) ging Hamburgs wirtschaftliche Blüte zu Ende. Die britische Seeblockade (1803) sowie die französische Kontinentalsperre (1806) lehmten Hamburgs Handel. Hamburg wurde 1811 an Frankreich angegliedert. Bis 1814 stand Hamburg unter französischer Besatzung.

Archiv: Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv
Kosten: 110,- €
Pate: VEEK-Mitglied Dr. Heiko Fischer

 

 

 

 

Protokoll 1747 – 17881747 - 1788_Webseite_Pate gefunden

1747 wurden Mittelmeer und Atlantik von Piraten beherrscht. Statt in neue Kriegsschiffe zu investieren, setzte die Hamburger Kaufmannschaft auf Verhandlungen mit den Freibeuterstaaten. In der Zeit des Siebenjährigen Kriegs (1756 – 1763) schaffte es Hamburg seine Neutralität zu wahren und Handlungsbeziehungen aufrechtzuhalten. Die 1665 gewählte Interessenvertretung der Versammlung – die Commerzdeputation und Vorläuferin der Handelskammer Hamburg – konnte 1675 ihr 100-jähriges Bestehen feiern.

Archiv: Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv
Kosten: 230,- €
Pate: VEEK-Mitglied Egbert Diehl

 

 

 

 

Börsenalte 1675 – 1684  (Band 1) Band 1 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

Dieses Protokoll enthält u.a. den Index der Betreffe zum Amsterdamer, Braunschweiger, Danziger, Emder und Lübecker Botenwesen.

Zeitlicher Kontext: 1678 bezwingt Berend Jacobsen Karpfanger mit dem ersten Konvoischiff Hamburgs, der Leopoldus Primus, französische Kaperfahrer. Der Ehrbare Kaufmann und seine Interessenvertretung, die Commerzdeputation, beginnen sich auch in die Außenpolitik einzumischen.

Archiv:  Staatsarchiv
Kosten: 110,- €
Pate: VEEK-Mitglied Thorsten Eckel

 

 

 

 

 

Börsenalte 1684 – 1698  (Band 2)  Band 2 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

In diesem Band finden Sie u.a. die Namen der 1684 lebenden Zollherren, Börsenalten, des Postmeisters, des Börsenknechts und sämtlicher Boten.

Zeitlicher Kontext: Die Auseinandersetzungen zwischen dem Bürgertum, welches Kontrollrechte einfordert, und dem Rat spitzen sich weiter zu. 1684 wird Bürgermeister Hinrich Meurer abgesetzt. Doch die Unruhen sollten sich erst Jahre später legen.

Archiv: Staatsarchiv
Kosten: 120,- €
Pate: VEEK-Mitglied Hans-Jürgen Lueder

 

 

 

 

 

 

Börsenalte 1698 – 1729  (Band 3) Band 3 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

1712 wurde der Hauptrezess verabschiedet, welcher die jahrelangen Unruhen zwischen Rat und Bürgertum beenden sollte. Bis 1859 blieb der Hauptrezess  im wesentlichen die Verfassungsgrundlage Hamburgs.

Archiv: Staatsarchiv
Kosten: 150,- €
Pate: VEEK-Mitglied Holger Ranf

 

 

 

 

 

 

Börsenalte 1675 – 1730  (Band 4) Band 4 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

Die Hamburger Kaufleute waren u.a. bestrebt die Fallitenordnung (das Insolvenzrecht) zu revidieren, um zwischen selbstverschuldeter und unverschuldeter Insolvenz unterscheiden zu können.

Archiv: Staatsarchiv
Kosten: 300,- €
Pate: Hamburger Sparkasse

 

 

 

 

 

 

 

Börsenalte 1675 – 1730  (Band 5) Band 5 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

Seit 1712 ist die Commerzdeputation in der Hamburger Verfassung als festes Vertretungsorgan der Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns anerkannt. Der Ausbau und die Instandhaltung der Wasserstraßen und des Hafens zählten zu den wesentlichen Herausforderungen der Commerzdeputation.

Archiv:  Staatsarchiv
Kosten: 150,- €
Pate: VEEK-Mitglied Jürgen Weyand

 

 

 

 

 

 

 

Börsenalte 1730 – 1795  (Band 6) Band 6 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

Im Jahr 1735 wurde die Commerzbibliothek gegründet, um den Wissenstand der Hamburger Kaufleute festzuhalten. Auf die neugeschaffene Wissensquelle griffen Kaufleute auch für ihre Aus- und Weiterbildung zu. Während des Siebenjährigen Krieges (1756 – 1763) wahrt Hamburg seine Neutralität.

Archiv: Staatsarchiv
Kosten: 180,- €
Pate: VEEK-Mitglied Susanne Möcks-Carone

 

 

 

 

 

 

Börsenalte 1730 – 1787  (Band 7) Band 7 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

In Hamburg herrscht die Zeit der Aufklärung, auf welche die Hamburger Kaufleute und das gebildete Bürgertum enormen Einfluss nehmen. Der Ausbau der Häfen wurde vorangetrieben. 1776 erklärt die USA ihre Unabhängigkeit von England.

Archiv:  Staatsarchiv
Kosten: 230,- €
Pate: VEEK-Mitglied Christian Wriedt

 

 

 

 

 

 

 

 

Börsenalte 1730 – 1795  (Band 8) Band 8 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

Enthält u.a. das Register zu Band 6, die Handschrift des Börsenalten Ulrich Moller sowie das Register des Wahlbuches.

Archiv:  Staatsarchiv
Kosten: 50,- €
Pate: VEEK-Mitglied Bernhard Jurasch

 

 

 

 

 

 

Börsenalte 1796 – 1884  (Band 9) Band 9 Webseite_Börsenalte_Pate gefunden

Nach Gründung des Norddeutschen Bundes (1866) und der Reichsgründung (1871) kämpften die Hamburger Kaufleute vergebens um den Erhalt Hamburgs als Freihafen. Im Jahr 1866 trat Hamburg in den Norddeutschen Bund ein. Nach jahrelanger Gegenwehr trat Hamburg am 25. Mai 1881 auch dem deutschen Zollverein bei.

Archiv:  Staatsarchiv
Kosten: 110,- €
Pate: VEEK-Mitglied Dirk Stolzke