Süddeutsche Zeitung: So etwas wie eine weltliche Religion

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Die Süddeutsche Zeitung spricht mit Birger Priddat, Wirtschaftsethiker und Professor für Politische Ökonomie an der Universität Witten/Herdecke, über die historische Durchsetzung und heutige Wahrnehmung des Kapitalismus. Die Markwirtschaft verliere an Zugkraft und sie könnte als Hoffnungswert bald ausgedient haben. Laut Priddat werden wir unsere Wirtschaftsordnung verändern müssen, mit mehr Bankenregulierung und Umweltschutz – und er hoffe auch mit mehr Moral.
Wirtschaftsethik habe Konjunktur, aber man müsse einräumen, dass die Wirkung der schönen Worte auf das Handeln der Manager, Politiker wie der Bürger gering sei. Moral sei keine Lösung, sondern eher ein wichtiger Indikator für Probleme, die dann aber rechtlich, politisch, wirtschaftlich geklärt werden müssten.

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