Hintergrund-Informationen zur Umfrage Innenstadtentwicklung

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Die Hamburger Innenstadt ist Stadtgespräch. Die Regierungsparteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass die Innenstadt unter Leitung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen belebt werden soll. Dazu soll die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt deutlich verbessert und der Einzelhandel gestärkt werden.

Den gesamten Koalitionsvertrag können Sie hier nachlesen. Um es Ihnen ein wenig leichter zu machen, haben wir für Sie die wichtigsten Punkte nachfolgend zusammengefasst:

Zu den Maßnahmen zählen

  • Bau zusätzlicher Wohnungen
  • städtebauliche Aufwertung
    • attraktive Gestaltung öffentlicher Flächen, Plätze und Straßenräume
    • Schaffung von mehr Raum für den Fuß- und Radverkehr
    • Verkehrsberuhigung und autoarme Gestaltung
    • zusätzliche Fußgängerzonen
    • Kommunaltrassen
    • deutliche Reduzierung von Parkplätzen im öffentlichen Raum
    • Vermeidung von Durchgangsverkehr
    • städtebauliche Integration zwischen Alt- und Neustadt sowie der HafenCity

Folgende Projekte sind dabei konkret genannt:

Jungfernstieg (einschließlich Bergstraße)

  • vom motorisierten Individualverkehr ausnehmen
  • Rad- und Fußverkehr trennen
  • Führung der Busse weiter verbessern

Mönckebergstraße

  • Aufenthaltsqualität deutlich erhöhen
    • u.a. schrittweise Verlagerung von mind. einem Teil der Buslinien in die Steinstraße
    • Prüfung, ob in der Steinstraße zusätzlicher Raum für Busspuren und Fahrradverkehr geschaffen werden kann.
    • U3-Baustelle in der Mönckebergstraße als Versuchsfeld für die Verlegung des Busverkehrs und zur Analyse der Auswirkungen
    • Gesamtkonzeption zum Hamburg-Takt mit bedarfsgerechter und leistungsfähiger Führung der derzeit in der Mönckebergstraße fahrenden Buslinien sowie Untersuchung der Auswirkungen auf die übrigen Verkehre

Kontorhausviertel

  • Schaffung der Grundlagen für eine der Bedeutung des Weltkulturerbes Kontorhausviertel gerecht werdenden Weiterentwicklung des öffentlichen Raumes sowie Stärkung des Kontorhausviertels
    • Burchardplatz wird autofreier Fußgängerbereich und lebendiger Aufenthaltsort
    • Aufenthaltsqualität der umliegenden Straßen und Plätze wird entwickelt und der öffentliche Raum erlebbar gemacht.

Prüfung weiterer Projekte

  • Archäologische Fenster
  • Hopfenmarkt
  • Fußwegeverbindungen über die Ludwig-Erhard-/Willy-Brandt-Straße.
  • Rathausquartier

Die Koalitionspartner wollen, dass die Innenstadt für alle barrierefrei erreichbar ist. Deswegen wird die Erreichbarkeit der Parkhäuser sichergestellt und die Zahl der öffentlichen Parkplätze für Menschen mit Behinderungen erhöht.

Für die Innenstadt wird ein City-Logistik-Konzept einschließlich eines Konzeptes für die „letzte Meile“ entwickelt. Es wird angestrebt, dass Kurier-, Express- und Paketdienste in der Innenstadt ausschließlich elektrisch fahren.

Der Vorstand der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns möchte gerne wissen, wie unsere Mitglieder diese Maßnahmen des Senats persönlich wahrnehmen, welche Auswirkungen auf die Unternehmen sie erwarten und wie sie die Auswirkungen der Entwicklung der Innenstadt einschätzen.

Mit den Antworten auf 12 Fragen kann die VEEK die Interessen ihrer Mitglieder bei Organisationen wie der Handelskammer und den Verbänden sowie der Politik vertreten.

Die Umfrage ist anonym und wird nur statistisch ausgewertet. Persönliche Daten werden nicht erhoben, gespeichert oder anderweitig genutzt.

Die Mitglieder der VEEK haben die Umfrage per E-Mail inklusive Zugangsdaten erhalten. Sollten Sie Mitglied der VEEK sein und die Umfrage nicht erhalten haben, wenden Sie sich gerne an die VEEK-Geschäftsstelle per E-Mail an veek@veek-hamburg.de oder telefonisch unter 040 360 089 62.